Stör-Kaviar - der echte Störrogen

Umgangssprachlich werden die Fischeier aller Fischarten als Kaviar bezeichnet. Nimmt man es aber genau so darf sich lediglich der verarbeitete Rogen des Störs als Kaviar betiteln. Zwar ist es in Deutschland nicht verboten Rogen anderer Fischarten mit der Bezeichnung zu versehen aber schaut man beispielsweise in die Schweiz, drohen demjenigen empfindliche Geldstrafen, der Lachsrogen als Lachskaviar anbietet.

Kaviar und Auslese

Oft liest man von dem Begriff der Auslese im Zusammenhang mit Kaviar, wobei diese keine eigene Kaviarsorte darstellt. Vielmehr wird hier zum Ausdruck gebracht, dass aus einer Kaviarsorte die besonders großen Körner zu einer sogenannten Auslese oder Selektion zusammengetragen werden. Somit bedeutet dies, dass die Auslese praktisch das Beste aus der jeweiligen Ernte darstellt. Dabei achtet der Kaviarexperte darauf, dass nur sehr große und homogene Körner in die Auslese sortiert werden. Geschmacklich sind diese Körner einen Hauch milder und entfalten den spezifischen Charakter der jeweiligen Sorte intensiver.

Beluga Kaviar und Kaviarsorten

Wer kennt ihn nicht oder hat zumindest schon von ihm gehört? Die Königin unter den Störrogen, den man mit Luxus und Exklusivität verbindet, wie vermutlich kein anderes Lebensmittel? Der Beluga Kaviar ist sicherlich der weltbeste Störrogen der und hat diesen Ruf zu Recht. Keine andere Sorte ist derart weich und vollmundig, wobei man ihn sicherlich zu ganz besonderen Anlässen serviert. Soll es einmal nicht ganz so glamourös sein oder stellt der Kaviar nicht den Mittelpunkt dar, so kann man auch auf eine andere Sorte zurückgreifen. Für den „Einsteiger“ eignet sich der Siberian Kaviar, da er zum einen preislich attraktiv ist und auch beim Geschmack als mild gilt. Wer es kräftiger mag, dem empfehlen wir einen Sevruga, der aufgrund seines Charakters auch einen herberen Wein oder Champagner verträgt ohne gleich dabei geschmacklich in den Hintergrund zu treten. Ebenfalls ein guter Einstieg in die Kaviarwelt ist der Imperial vom weißen Stör, der ähnlich mild ist wie der Siberian aber eine Idee cremiger ausfällt.

Stör-Kaviar - der echte Störrogen Umgangssprachlich werden die Fischeier aller Fischarten als Kaviar bezeichnet. Nimmt man es aber genau so darf sich lediglich der verarbeitete Rogen des Störs... mehr erfahren »
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Stör-Kaviar - der echte Störrogen

Umgangssprachlich werden die Fischeier aller Fischarten als Kaviar bezeichnet. Nimmt man es aber genau so darf sich lediglich der verarbeitete Rogen des Störs als Kaviar betiteln. Zwar ist es in Deutschland nicht verboten Rogen anderer Fischarten mit der Bezeichnung zu versehen aber schaut man beispielsweise in die Schweiz, drohen demjenigen empfindliche Geldstrafen, der Lachsrogen als Lachskaviar anbietet.

Kaviar und Auslese

Oft liest man von dem Begriff der Auslese im Zusammenhang mit Kaviar, wobei diese keine eigene Kaviarsorte darstellt. Vielmehr wird hier zum Ausdruck gebracht, dass aus einer Kaviarsorte die besonders großen Körner zu einer sogenannten Auslese oder Selektion zusammengetragen werden. Somit bedeutet dies, dass die Auslese praktisch das Beste aus der jeweiligen Ernte darstellt. Dabei achtet der Kaviarexperte darauf, dass nur sehr große und homogene Körner in die Auslese sortiert werden. Geschmacklich sind diese Körner einen Hauch milder und entfalten den spezifischen Charakter der jeweiligen Sorte intensiver.

Beluga Kaviar und Kaviarsorten

Wer kennt ihn nicht oder hat zumindest schon von ihm gehört? Die Königin unter den Störrogen, den man mit Luxus und Exklusivität verbindet, wie vermutlich kein anderes Lebensmittel? Der Beluga Kaviar ist sicherlich der weltbeste Störrogen der und hat diesen Ruf zu Recht. Keine andere Sorte ist derart weich und vollmundig, wobei man ihn sicherlich zu ganz besonderen Anlässen serviert. Soll es einmal nicht ganz so glamourös sein oder stellt der Kaviar nicht den Mittelpunkt dar, so kann man auch auf eine andere Sorte zurückgreifen. Für den „Einsteiger“ eignet sich der Siberian Kaviar, da er zum einen preislich attraktiv ist und auch beim Geschmack als mild gilt. Wer es kräftiger mag, dem empfehlen wir einen Sevruga, der aufgrund seines Charakters auch einen herberen Wein oder Champagner verträgt ohne gleich dabei geschmacklich in den Hintergrund zu treten. Ebenfalls ein guter Einstieg in die Kaviarwelt ist der Imperial vom weißen Stör, der ähnlich mild ist wie der Siberian aber eine Idee cremiger ausfällt.