Algen (Seetang)

 

Quelle: Wikipedia

Dass Meeresalgen (Seetang) zu einer gesunden Ernährung gehören können, ist nicht erst seit der veganen Bewegung bekannt. Bereits seit Jahrhunderten sind u.a. Wakame oder Nori im asiatischen Raum in verschiedenen Gerichten eingearbeitet und somit fester Bestandteil einer gesunden Küche. Dass seit geraumer Zeit auch in Europa die Pflanzen Einzug in diversen Speisen halten, sind Sushi und Co. zu verdanken denn die Ummantelung der Sushirollen aus Algen sollte den meisten bekannt sein.

Nori – die berühmte Meeresalge

Der Name wird den meisten kaum etwas sagen. Dennoch haben die meisten Genießer die Meersalge des Öfteren genossen denn die Rotalge ist ein wichtiger Bestandteil der zahlreichen Delikatessen in der japanischen oder koreanischen Küche. Maki und Co. wären ohne die Nori nicht vorstellbar. Doch auch in zahlreichen anderen Speisen wie Suppen oder Gewürzmischungen ist die Algenart enthalten, wobei sie in Japan sehr vielen Gerichten zum Einsatz kommt. Hierzulande halten die Asia-Shops zahlreiche Varianten bereit, sodass sie praktisch immer verfügbar sind.

Wakame – der feine zu Salat & Suppen

Die Wakame Alge ist ebenfalls eine wichtige Speisealge in Japan, wobei wir sie in Europa als Goma Wakame Salat mit Sesam oder in der Misosuppe als Einlage kennen. Ähnlich wie die Nori, ist auch die Wakame-Alge reich an Jod, Mineralstoffen sowie Ballaststoffen. Menschen mit Schilddrüsenüberfunktion sollten allerdings auf Algen aller Art nicht zu oft darauf zurückgreifen, da wie bereits erwähnt der Seetang reich an Jod ist.

Eine Variante des Goma Wakame Salates ist der Ginger Wakame, der wie der Name bereits vermuten lässt mit frischem Ingwer verfeinert wird. Im Gegensatz zum Nori besitzt die Wakame Meeresalge deutlich mehr Jod, sodass ein Verzehr auf die eigenen gesundheitlichen Bedürfnisse angepasst werden sollte. Speziell wenn man bislang wenig oder keine Algen zu sich genommen hat und dabei eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt hat, sollte man den Körper behutsam an den Seetang gewöhnen um keine Überreaktionen des Körpers zu provozieren.

Hijiki – die bissfeste Meeresalge

Auch die Hijiki Alge ist reicht an Inhaltsstoffen wie Kalzium oder Alginsäure, die bei der Entgiftung des Körpers helfen kann. Zwar ist der Jodgehalt hier deutlich geringer als bei der Wakame Alge aber dafür enthält sie extrem viel Kalzium und sorgt für eine weiche sowie glatte Haut. Deshalb wird sie seit jeher in Japan als „Schönheits-Alge“ genutzt. Im Gegensatz zu den meisten Algenarten ist die Hijiki recht fest im Biss und muss relativ lange gekocht werden, um sie in Suppen oder Eintöpfen als Geschmackserlebnis genießen zu können. Ein Einweichen der Alge vor der Verarbeitung verkürzt die Garzeit, wobei sie auch als Zugabe in Salaten eine willkommene sowie gleichzeitig gesunde Zutat darstellt. Wir führen die Hijiki Alge in zwei Salaten, mit Sojabohnen oder mit Lotuswurzeln.