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Löffelstör Kaviar

Störe gehören zur Überordnung der Knorpelganoiden und sind deren einzige Vertreter:
Die Ordnung der Störartigen (Acipenseriformes) wird unterteilt in die Familie der Echten Störe (Acipenseridae) einerseits und die Familie der Löffel-Störe (Polyodontidae) andererseits, die wiederum nur aus einer einzigen Gattung besteht: Dem Löffel-Stör (Polyodon spathula).

Aussehen: Da sein Aussehen recht stark von dem Echter Störe abweicht, wurde der Löffel-Stör zunächst für eine Art Süßwasser-Hai gehalten. Die Gattung wurde lange Zeit ausschließlich fossil beschrieben, bis 1932 das erste Mal Löffel-Stör-Larven entdeckt wurden. Löffel-Störe werden bis zu 1,80 Meter lang, wobei der massige Körper in einem Stirnfortsatz endet, der bis zu ein Drittel der Gesamtlänge ausmacht.

Verbreitung: Der Löffel-Stör ist in Nordamerika beheimatet und war in den Strom-Gebieten des Mississippis weit verbreitet, bis sein natürlicher Lebensraum durch den Menschen zusehends verknappt wurde. Neben Wasserverschmutzung und dem Bau von Staudämmen führte maßlose Überfischung zu einer starken Dezimierung der Bestände, so dass auch die Gattung der Löffel-Störe vom Aussterben bedroht ist.

Produkt: Diese Entwicklung nahm unter anderem deshalb ihren Lauf, da der Rogen des Löffel-Störs als Delikatesse weithin geschätzt wurde. Der Kaviar vom Löffel-Stör ist dem Sevruga-Kaviar vergleichbar, so dass sich die Bezeichnung "Sevruga des Mississippi" einbürgerte.

Die Ähnlichkeit zum echten Sevruga geht soweit, dass auf Kreuzfahrschiffen oftmals unbemerkt der Löffel-Stör-Kaviar serviert wurde. Auch er besticht durch seinen kräftigen, fein-würzigen Geschmack. 

 

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